Jubiläum

Jubiläum

Kongregation der Töchter der Göttlichen Liebe - Austria

150 Jahre

Abend in Breitenfurt


Konzert der polnischen Schwestern


Festgottesdienst am 08.06.2018.


Wir machen Gottes Liebe spürbar und sichtbar...

Foto: Sr. Daria, FDC

Hast Du das bemerkt, Mutter Franziska?
Die wohlorganisierte Unterbringung? Die reibungslosen Mahlzeiten für so viele? Wie wir uns auf kleinstem Raum zusammenfügten und einander von ferne fröhlich zuwinkten? Wie gut wir uns vertragen konnten? Wie sehr wir uns freuten, beisammen zu sein?
Hast Du das auch gespürt, Mutter Franziska, diese schöne Abendstimmung über dem Schwesternfriedhof und der Gruftkapelle, die dichte Atmosphäre, als der Pfarrer von Breitenfurt die Monstranz über uns hob, über uns alle, die Lebenden und die Toten, über Deine Töchter und alle ihnen Anvertrauten, über Vergangenheitt, Gegenwart und Zukunft dieser unserer Kongregation?
Weißt Du das, Mutter Franziska?
Wie sehr wir dankbar sind, allen, die dieses große Fest geplant und organisiert und bereitet haben, am Herd, im Haus, in der Sakristei, am Schreibtisch, meditierend in den Kapellen und Kirchen, mit Hand und Intellekt und Herz?
Wie sehr wir dankbar sind für diese Orte, wo der Pulsschlag der Kongregation, wie sie war, wie sie ist und wie sie sein wird, spürbar und lebendig ist?  Wie sehr wir dankbar sind für unsere Kongregation, diesen Baum des Lebens, der über uns seine Äste ausbreitet, grün und lebendig in allen Wechselfällen des Lebens und der Geschichte.
Weißt Du das, Mutter Franziska?
Wie froh wir sind, dass wir Dich haben? Wie Dein Vorbild und Dein Wort unter uns lebendig ist und weiterlebt von Generation zu Generation, wo immer auf dem weiten Erdkreis Töchter der göttlichen Liebe an Dich denken, von Dir sprechen, sich mit Bitten und Dank und großer Zuneigung an Dich wenden?
Ja, Du weißt das. Du warst dabei, Mutter Franziska, Du bist mitten unter uns, Du wirst bei uns bleiben, solange es Töchter der göttlichen Liebe gibt.

/Taxt: Sr. M. Magna Andre, FDC/
Mehr sehen...

Foto: Sr. Daria, FDC

Jubiläum 150 Jahre FDC

Von Wien aus errichtete die Gründerin Ausbildungs - und Heimstätten für Mädchen und junge Frauen, verschiedene Einrichtungen im Sozial - und Bildungsbereich in den Großstädten der österreichisch - ungarischen Monariche. Ein großes Anliegen war ihr auch die religiöse Erziehung.
Überraschend schnell wuchs die Kongregation: "Der Herr sei tausendmal für diese Gnade gepriesen", schrieb Mutter Franziska 1893, ein Jahr vor ihrem Tod.
Später gründeten unsere Schwestern von Europa aus erste Niederlassungen in Nord - und Südamerika und auch in Afrika.
Franziskas winzig kleine Liebesfalmme sprühte Funken, begann Menschen zu wärmen, ließ Heimat finden, steckte an und wurde zu einer großen Leuchtquelle von 1868 bis HEUTE.

So erheben auch wir im Jubeljahr 2018 mit großer Dankbarkeit unseren Bilck zu Gott, um unser Lob aus vollem Herzen aufsteigen zu lassen. Unterstützen Sie uns durch Ihr Mitfeiern! Schon heute freuen wir uns, wenn Sie bei einer unserer Feiern mit uns sind.

/Text: Sr. M. Emanuela Cermak; FDC/

plakat.pdf


Gründungsfest im Jubiläumsjahr

... Der nächste Feiertag war das Fest unserer Lieben Frau zu Jerusalem, diesen Tag erklärte Franziska zum Gründungstag. Das ist nun 149 Jahre her. 
Die Gründung lebt, wächst, wirkt seither und macht Gottes Liebe zu allen Menschen sichtbar.
Am 21. November dieses Jahres feierten wir den 149. Geburtstag der Kongregation, den Beginn des Jubiläumsjahres. Gefeiert wird am liebsten und am schönsten zusammen mit vielen. Und sie kamen.
Viele Menschen nahmen unsere Einladung an: Bischofsvikar Zacherl SJ und die Priester, die unsere Pfarre und unsere Gemeinschaften betreuen und früher betreuten, Vertreter der diözesanen Schulverwaltung, Schulleiter, LehrerInnen, Kindergartenpädagoginnen.... . Die Menschen aus unserer Pfarre, Nachbarn und Freunde unserer Klöster waren da, alle mit viel Freude begrüßt von der Provinzoberin Sr. M. Emanuela Cermak und von den Schwestern, die aus allen Gemeinschaften gekommen waren.
Wunderschöner Blumenschmuck, gestickte Paramente, schimmernde Gefäße erhöhten die Festfreude. Die Eucharistiefeier wurde vom Gesang des ordens- und kongregationsübergreifenden Schwestenchors der Diözese begleitet. Töchter der göttlichen Liebe brachten Brot und Wein, Kreuz und Stein und Rosenstrauß und die Regelbücher zum Altar - Symbole unseres Lebens. Die Freude am gemeinsamen Feiern, das harmonische Miteinander, wurde bei der fröhlichen Agape im großen, vollbesetzten Refektorium des Mutterhauses deutlich.
 Anschließend bot der Schwersternchor, begleitet von Klavier und Flöten, ein Konzert ergänzt mit Bildern und Texten zur Persönlichkeit der Gründerin.
Wir gingen sehr fröhlich nach Hause, "beschwingt und erbaut", wie einer der Gäste sagte. Ein gutes Vorzeichen für das eben angelaufene Jubiläumsjahr.
/Sr. M. Magna Andre/

Schon am nächsten Tag kommen die Meldungen aus den Provinzen, sogar aus dem fernen Uganda: "Wir haben das Video von der Eröffnung des Jubiläumsjahres gesehen. Wir freuen uns so! Wir sind so stolz auf unsere Kongregation." Die moderne Technik macht´s möglich. Sie kann Gemeinschaft schaffen und bestärken.

... Das schöne Herbstwetter machte den Besuch im Haus Mariahilf in Breitenfurt, wo unsere Mutter Gründerin im Jahr 1894 ihre Seele aushauchte, und auf dem Ortsfriedhof, wo sie bis zur Anlage des Schwesternfriedhofs begraben lag, umso eindrucksvoller.
Die schöne Jugendstilkapelle, in der Mutter Franziska Lechner jetzt ruht, wurde 1924 fertig gestellt. Sie ist ein frühes Werk des Architekten Clemens Holzmeister.
Damit hat das Jubiläumsjahr begonnen. Es findet seine Fortsetzung am 21. November, dem Gründungsfest der Kongregation, das jedes Jahr festlich begangen wird.